Voruntersuchung und Beratung beim Augenarzt
Entscheidet sich ein Patient für eine operative Korrektur seiner Sehschwäche wird er zunächst Beraten und bestimmten Untersuchungen unterzogen. Die Brillenwerte bei spielender Pupille, sowie die Hornhauttopographie werden untersucht und die Pupillengröße gemessen. Die Brillenwerte bei einer erweiterten Pupille und der Augenhintergrund werden untersucht, der Augeninnendruck wird gemessen worauf eine Gesichtsfelduntersuchung folgt. Dann wird die Dunkeladaption untersucht und per Ultraschall wird die Hornhautdicke und die Augapfellänge gemessen. Darauf folgen eine Untersuchung der Tränenflüssigkeitssekretion und eine Messung der Hornhautradien. Zum Schluss wird der Patient einer Farbsinnprüfung unterzogen.
Kommt es hier zu Kontraindikationen kann kein Operationstermin vereinbart werden.
Zusätzlich sollten Sie darauf achten, dass 3 Wochen vor der Voruntersuchung und 3 Wochen vor dem Eingriff keine harten Kontaktlinsen mehr getragen werden sollten. Bei weichen Linsen reicht es, wenn Sie sie 10 bis 14 Tage vor den besagten Terminen nicht mehr tragen und Augen-Make-Up sollte 3 Tage vorher gründlich entfernt und dann nicht mehr aufgetragen werden.
Wir empfehlen ihnen sich in einem Carevision Beratungszentrum beraten zu lassen, hier können Sie sich kostenlos und unverbindlich informieren
Risiken beim Augenlasern
* Dämmerungs- und Nachtsehen kann eingeschränkt werden durch eine reduzierte Kontrastsensitivität* Es kann zu einer kurz- bis langfristigen Über- bzw. Unterkorrektur kommen
* Komplikationen können auch durch eine gestörte Wundheilung auftreten
* Es kann zu trockenen Augen und Flap-Komplikationen kommen
Bitte beachten:
Ärzte rühmen sich meist mit einer 95% Wahrscheinlichkeit auf eine erfolgreiche Behandlung. Dieser Wert bezieht sich aber nur auf eine Operation bei plus/minus 1 dpt.!
Des Weiteren altert das Auge nach einer Operation weiter. Eventuell kann das in Einzelfällen dazu führen, dass eine weitere Operation nötig ist oder man doch wieder eine Brille tragen muss.
Die Operation
Diese Operation wird Ambulant durchgeführt. Zur Betäubung werden anästhesierende Augentropfen verabreicht. Darauf folgt die wenige Minuten dauernde, schmerzlose Operation. Anschließend verbringt der Patient ca. 2 Stunden in einem Ruheraum wo die Betäubung nach ca. 30 Min. langsam nach lässt. Danach entsteht ein leichtes -Sandgefühl-,was aber im laufe des Tages nach lässt. Manchmal kommt es zu einem verstärkten Tränen der Augen.
Es folgen mehrere Kontrolluntersuchungen: das erste Mal 2 Stunden nach der Operation, dann am darauf folgenden Tag und dann werden weitere Termine vereinbart, in immer größer werdenden Abständen.
Viele Patienten erreichen schon ein Tag nach der Operation sie Sehschärfe, die sie vorher mit Sehhilfe hatten. Die meisten sind nach 1 bis 2 Tagen wieder arbeitsfähig.

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