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Lasik

LASIK

Bei LASIK wird mit einem automatisierten Präzisionsinstrument (Mikrokeratom) ein dünnes Hornhautläppchen (Flap) kreisrund angeschnitten und aufgeklappt. So wird das Innere der Hornhaut (Stroma) zugänglich.

Das Stroma der Hornhaut wird dann mit dem Excimer-Laser behandelt. Damit wird  die erwünschte Korrektur erreicht.

Der Flap wird zurückgeklappt, leicht angedrückt und legt sich so an, dass kein weiteres Befestigen notwendig ist. Nach wenigen Stunden ist in der Regel nichts mehr von dem Eingriff zu spüren.

 

            Vorteile

      *   in der optischen Zone gibt es keine Narbenbildung  =>so entsteht keine Haze

      *   in der Regel verschwinden schon eine Woche nach der Operation geringe Schwankungen
           in der Sehschärfe

      *   in der Regel wird bereits nach 4 Wochen eine nahezu stabile Sehschärfe erreicht.

      *   Eine langfristige Cortison-Nachbehandlung ist nicht nötig.

      *  Das leichte -Sandgefühl- in den Augen lässt bereits innerhalb von Stunden nach.
          Ansonsten kommt es nach der Operation zu keinen Schmerzen.

      *  mit LASIK können auch hohe Sehfehler korrigiert werden

 

Photorefraktive Keratektomie (PRK)

Hier wird durch einen Excimer-Laser ein hauchdünner Teil der Hornhautoberfläche gezielt abgetragen. Dadurch erhält die Hornhaut eine neue Form.
Die empfindlichste und am stärksten zur Narbenbildung neigende Hornhautschicht innerhalb der optischen Zone wird vom Laser geschliffen.

Von 3 bis zu 9 Monaten kann die Stabilisierung der Sehschärfe dauern. Das ist jedoch abhängig von der Höhe des korrigierten Sehfehlers.

Während der ersten 2 Tage treten postoperative Schmerzen auf.

Bei der PRK wird zuerst nur ein Auge behandelt. Das zweite Auge wird erst behandelt, nachdem sich die Sehschärfe bei dem ersten Auge stabilisiert hat.


   Vorteile PRK

 

      *  präzise Dosierung der Hornhautabschleifung durch Laser

      *  vor allem für kleinere Sehfehler geeignet

 

Nachteile PRK

 

      ist bei höheren Sehfehlern mit Risiken verbunden
     
kann in manchen Fällen zu einer leichten Trübung der Hornhaut führen (Haze).
          Diese ist aber in der Regel so gering, dass sie zumeist von den Patienten nicht
          wahrgenommen wird.

      *  Trübungsgefahr nimmt mit der Stärke der Korrektur deutlich zu

      mit der Stärke der Korrektur nimmt die Genauigkeit deutlich ab

      Eine internationale Statistik besagt, dass es bei niedriger Kurzsichtigkeit in ca. 3 bis 5% der Fälle und
          bei hoher Kurzsichtigkeit in ca. 10-15% der Fälle zu einer störenden
          Narbenbildung nach einer PRK kommen kann

      Während der Heilung der Hornhaut kann ein Teil des Sehfehlers wieder auftreten (Regression).
          => nimmt mit der Stärke der Korrektur zu und kann nicht vorherbestimmt werden

 

LASEK

 

Im Gegensatz zur LASIK-Methode wird hier anstelle der Hornhaut nur das Epithel mit einer Alkohollösung gelöst und dann zur Seite geschoben. Auf einen Schnitt kann also verzichtet werden. Nach der Operation wird das Epithel wieder zurück geschoben. Die Epithelschicht wird als natürlicher Wundverband genutzt. Nach ca. 5 Tagen ist das Epithel wieder angewachsen und die Verbandslinse, die zuvor eingesetzt wurde, kann wieder entfernt werden. Postoperative Schmerzen sind vorhanden. Sogar stärker als bei der LASIK, aber geringer als bei der PRK.

 

 Vorteile

 

      *  Kann angewendet werden, wenn Hornhaut für LASIK zu dünn ist
      *  Postoperative Schmerzen sind geringer als bei der PRK
      *  keine Flap-Komplikationen

 

Nachteile

 

      *  postoperative Schmerzen stärker als bei LASIK


 

Die Operation 

Diese Operation wird Ambulant durchgeführt. Zur Betäubung werden anästhesierende Augentropfen verabreicht. Darauf folgt die wenige Minuten dauernde, schmerzlose Operation. Anschließend verbringt der Patient ca. 2 Stunden in einem Ruheraum wo die Betäubung nach ca. 30 Min. langsam nach lässt. Danach entsteht ein leichtes -Sandgefühl-,was aber im laufe des Tages nach lässt. Manchmal kommt es zu einem verstärkten Tränen der Augen.

Es folgen mehrere Kontrolluntersuchungen: das erste Mal 2 Stunden nach der Operation, dann am darauf folgenden Tag und dann werden weitere Termine vereinbart, in immer größer werdenden Abständen.

Viele Patienten erreichen schon ein Tag nach der Operation sie Sehschärfe, die sie vorher mit Sehhilfe hatten. Die meisten sind nach 1  bis  2 Tagen wieder arbeitsfähig.


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